ABAP Core Data Services (CDS) sind eine moderne Möglichkeit in SAP ABAP, Datenbankabfragen und Datenmodelle zu definieren.
Sie sind ein semantisches Schichtmodell auf der Datenbank, mit dem man Daten deklarativ beschreibt, statt rein prozedural in ABAP zu programmieren.
Das ABAP RESTful Application Programming Model (RAP) bringt eine neue Art, Geschäftsobjekte zu modellieren und zu implementieren. Zwei zentrale Bausteine dabei sind die Root View und die zugehörige Behavior Definition. Sie bilden das Fundament für das Verhalten und die Interaktionen eines Business Objects.
BlogUm den Aufbau von CDS-Datenmodellen konsistent und verständlich zu gestalten, hat SAP klare Namenskonventionen eingeführt. Besonders verbreitet sind die Präfixe C, I und A, die jeweils auf die Rolle des Views in der Schichtenarchitektur hinweisen. Sie machen sofort sichtbar, ob es sich um einen Basic Interface View, einen Composite Interface View oder eine Consumption View handelt.
BlogDas Core Data Services (CDS) Framework in ABAP basiert auf einer klaren Schichtentrennung. Ziel ist es, komplexe Datenmodelle strukturiert, wiederverwendbar und erweiterbar aufzubauen. Dabei unterscheidet man drei Arten von Views: Basic Interface View, Composite Interface View und Consumption View. Jede Schicht erfüllt dabei eine eigene Rolle im Datenfluss.
BlogEin zentrales Thema in der ABAP RESTful Application Programming Model (RAP) Entwicklung ist die Frage, wie Abfragen für OData-Services umgesetzt werden sollen. Dabei stehen zwei Ansätze im Vordergrund: die reine CDS-Managed Query mit define view und die Custom Query auf Basis einer Klasse, die das Interface IF_RAP_QUERY_PROVIDER implementiert. Beide Varianten nutzen denselben End-to-End-Prozess von OData-Request bis zur Datenquelle, unterscheiden sich aber im Detail.
BlogIn der ABAP-Welt gab es mit dem Business Object Processing Framework (BOPF) lange Zeit ein etabliertes Werkzeug, um Geschäftsobjekte zu modellieren und zu verwalten. Mit dem Aufkommen von SAP S/4HANA und der Cloud hat SAP jedoch das ABAP RESTful Application Programming Model (RAP) eingeführt – den strategischen Nachfolger von BOPF. Doch wo genau liegen die Unterschiede?
BlogCDS Views sind ein zentrales Werkzeug in der SAP-Welt, um Datenmodelle effizient bereitzustellen. Dabei wird oft zwischen ABAP CDS Views und HANA CDS Views unterschieden. Beide verfolgen das gleiche Grundprinzip, unterscheiden sich jedoch in ihrer technischen Umsetzung, im Einsatzgebiet und in der Einbettung in die Systemlandschaft.
BlogDie Business Object Provider API: BEHAVIOR ist die Schnittstelle, mit der ein RAP-Business Object sein Verhalten definiert. Sie beschreibt, wie sich die Entitäten verhalten, also welche Aktionen, Lese- oder Schreiboperationen möglich sind.
BlogIm ABAP RESTful Application Programming Model (RAP) bilden wir Business Objects normalerweise auf Basis von CDS View Entities und persistenten Tabellen ab. Doch es gibt Situationen, in denen die Daten gar nicht in der SAP-Datenbank liegen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Informationen aus einem externen Service, aus einer RFC-Schnittstelle oder aus einer Berechnung „on the fly“ bereitgestellt werden sollen. Für solche Szenarien gibt es die Custom Entity.
BlogNormalerweise greifen CDS Views oder Entities auf bestehende Tabellen im ABAP Dictionary zurück. Mit der Einführung von Table Entities gibt es jedoch auch die Möglichkeit, Tabellen direkt im CDS-Kontext zu definieren.
BlogNeben View Entities, Custom Entities oder Table Functions gibt es in ABAP CDS auch die Möglichkeit, sogenannte External Entities zu definieren. Sie dienen dazu, Datenmodelle aus externen Quellen in die CDS-Welt einzubinden und so eine konsistente Sicht über unterschiedliche Systeme hinweg zu schaffen.
BlogWährend View Entities oder Table Functions in der Regel auf reale Datenquellen wie Tabellen oder Datenbankprozeduren zugreifen, gibt es mit den Custom Entities eine Möglichkeit, vollkommen eigene Entitäten zu modellieren, die nicht direkt auf einer Datenbankstruktur basieren.
BlogDaten liegen in Geschäftsanwendungen oft nicht flach vor, sondern in hierarchischen Strukturen. Typische Beispiele sind Organisationsbäume, Stücklisten, Kostenstellenhierarchien oder Positionsstrukturen. Damit solche Szenarien auch in ABAP CDS abgebildet werden können, gibt es die Möglichkeit, Hierarchien explizit zu definieren.
BlogNeben klassischen View Entities und Table Functions gibt es in ABAP CDS auch sogenannte Abstract Entities. Sie nehmen eine besondere Rolle ein, weil sie nicht direkt Daten liefern, sondern eher als Schnittstellen- oder Modellierungselemente dienen.
BlogCDS Views sind hervorragend geeignet, um Datenmodelle deklarativ zu beschreiben. Sie stoßen jedoch an ihre Grenzen, wenn komplexere Logik oder dynamische Berechnungen benötigt werden, die sich nicht in einer normalen View abbilden lassen. Für solche Fälle gibt es CDS Table Functions.
BlogCDS Views sind ein mächtiges Werkzeug, um Datenmodelle im ABAP-System zu definieren. Doch was passiert, wenn man eine bestehende View um zusätzliche Informationen erweitern möchte, ohne die ursprüngliche Definition direkt zu verändern? Genau dafür gibt es View Extensions.
BlogNeben klassischen View Entities gibt es im ABAP CDS auch sogenannte Projection Views. Sie werden nicht für die reine Datenmodellierung eingesetzt, sondern sind Teil der Modellierungsschicht im RAP (RESTful ABAP Programming Model). Ihr Zweck ist es, Daten für den Konsum bereitzustellen, ohne dabei die eigentliche Datenquelle direkt preiszugeben.
BlogMit der Einführung von ABAP CDS (Core Data Services) hat sich die Art, wie wir Datenmodelle im SAP-System erstellen, stark verändert. Besonders auffällig ist, dass es verschiedene Varianten zur Definition von Views gibt. Aber welche nimmt man wann? Und warum ist eine Variante inzwischen sogar obsolet?
BlogUm CDS-Views mit Delta-Logik für Change Data Capture (CDC) zu erstellen, können Sie in SAP spezielle Techniken nutzen, um nur die geänderten (delta) Daten zu erfassen. Die Delta-Logik ermöglicht es, Dateninkremente zu erfassen, sodass nur neue oder geänderte Datensätze abgerufen werden, was besonders für Echtzeit-Datenintegrationen oder -analysen wichtig ist.
BlogEin CDS (Core Data Services) View ist eine Datenbankansicht, die in der SAP-Welt verwendet wird, um auf einer höher abstrakten Ebene Datenmodelle zu erstellen. CDS Views sind Teil des SAP HANA und ABAP-Ökosystems und bieten eine leistungsfähige Methode zur Definition und Nutzung von Datenmodellen in SAP-Systemen. Sie wurden entwickelt, um die Datenmodellierung und -verarbeitung für moderne Anwendungen zu vereinfachen und zu verbessern.
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